Was genau ist eine Notrufuhr und wie funktioniert sie?

Notrufuhren leicht erklärt

Digitale Assistenten sind in unserem Alltagsleben mittlerweile fest verankert. Die neuen Technologien ermöglichen allerdings nicht nur jüngeren, sondern mittlerweile auch älteren Generationen einen höheren Lebensstandard. Letztere profitieren durch AAL (active & assisted living)-fokussierte Software und bedienungsfreundliche Smart Devices. Active-Assisted-Living-Systeme wie JAMES unterstützen Senioren bei alltäglichen Aufgaben, schaffen Vertrauen zu neuen Technologien und retten im Notfall sogar Leben. Gleichzeitig erleichtern sie die Pflegeroutine von besorgten Angehörigen und professionellen Pflegeorganisationen. 

Die JAMES Notrufuhren B6 und S6. ermöglichen Sicherheit mit dem mobilen Hausnotruf.
Von links nach rechts: Die JAMES Notrufuhr B6 und S6.

Was?

Oft werden Notrufuhren auch als Sicherheitsuhren oder Alarmbänder bezeichnet. Gemeint sind in den meisten Fällen jedoch ähnlich aufgebaute Mobil-Geräte mit demselben Ziel: Ihre Träger im Alltag verlässlich zu schützen und bei Bedarf Hilfe zu holen.

Obwohl viele Senioren bereits ein Mobiltelefon oder Smartphone besitzen, ist dieses nicht immer zur Hand und wird beim Ausgehen gerne zu Hause vergessen. Dementsprechend ist eine hilfesuchen Person oftmals nicht in der Lage, den rettenden Notruf zu tätigen. 

SOS-Uhren bieten die Lösung. Die neuen Modelle werden am Handgelenk getragen und sehen wie moderne Smartwatches aus. Zusätzlich bieten sie ihren Trägern angenehmen Tragekomfort. Die meisten Uhren verfügen über einen Notrufknopf und präzise GPS-Ortung. So schützen sie auch bestens unterwegs

Warum?

Der Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben zu können, wird von vielen Menschen geteilt. Besonders ältere Personen empfinden eine starke Bindung zu ihrem Eigenheim. In früheren Zeiten war das Zusammenleben mehrerer Generationen Gang und gebe. Neben Vater, Mutter und Kinder lebten auch noch die Großeltern unter demselben Dach. Der demografische Wandel und der fortschreitende Trend zu Kleinwohnungen und Singlehaushalten brachte die frühreren Familienstrukturen jedoch zum Einbruch. Gegenwärtig lebt jede dritte Person der Altersgruppe 65+ allein.* Damit steigt sowohl der Bedarf an Aufmarksamkeit von Angehörigen gegenüber ihren Liebsten als auch die Nachfrage an Pflegepersonal.

Sicherheit, Gesundheit & Gemeinschaft

Jeder wünscht sich für seine älteren Familienmitglieder ein von Sicherheit, Gesundheit und Gemeinschaft geprägtes Leben. Freiheit und Selbstbestimmung darf bei der Erfüllung dieser Kernelemente jedoch nicht außer Acht gelassen werden, zumal diese einen essenziellen Teil zur Aufrechterhaltung der gewohnten Lebensqualität älterer Menschen ausmacht.

SMARTWATCHES, welche abseits ihrer schicken Optik über lebensrettende Funktionen wie Notrufknopf, Sturzsensoren, GPS, Gesundheitsapplikationen etc. verfügen, werden in diesem Kontext großgeschrieben.

Umarmung zwischen Vater (Peter) und Sohn (Gerhard)
Glückliche Seniorin (Elfriede) mit Gießkanne bei der Gartenarbeit
Seniorin bedient die JAMES Notrufuhr B6 im Wohnzimmer.
Seniorin mit der JAMES Notrufuhr B6 in weiß.
Gestürzter Senior bei Treppe.
Alte Frau mit Gehhilfe vor Herbstblätterkulisse.

Wie?

Hilfe ist nur einen Knopfdruck weit entfernt

Die meisten Notrufuhren verfügen über mindestens einen Notrufknopf. Dieser ist bei neueren Designs häufig diskret platziert und leicht auslösbar: Einfach für ca. drei Sekunden auf den roten Knopf drücken, um ein SOS zu senden (JAMES Notrufuhr S6). Zusätzlich zur Alarmfunktion integrieren viele Modelle GPS-Trackingsysteme, welche im Notfall die Position des Uhrenträgers orten und via APP / SMS / WEBPORTAL an dessen Angehörige, Notrufzentrale oder Pflegeorganisation senden. Berechtigte Helfer sind dadurch in der Lage, die betroffene Person rasch lokalisieren und retten zu können.

Neben aktiven Hilferufen ermöglichen einige Modelle ebenfalls  Inaktivitätssensoren, welche sich insbesondere bei Unfällen oder Stürzen als Lebensretter erweisen. Die Fallsensoren erkennen ungewöhnliche Ruhephasen des Uhrenträgers und schlagen bei längeren Immobilität automatisch Alarm. Mithilfe der Technologie können Horrorszenarien wie das stundenlange Warten auf Hilfe oder das zu späte Finden des Betroffenen verhindert werden. Neben aktiven Hilferufen ermöglichen einige Modelle ebenfalls passive, also automatische Alarmsignale. 

Inaktivitätserkennung bei Unfällen & Stürzen

Inaktivitätssensoren erweisen sich insbesondere bei Unfällen oder Stürzen als Lebensretter in der Not. Die Fallsensoren erkennen ungewöhnliche Ruhephasen des Uhrenträgers und schlagen bei längeren Immobilität automatisch Alarm. Mithilfe der Technologie können Horrorszenarien wie das stundenlange Warten auf Hilfe oder das zu späte Finden des Betroffenen verhindert werden.

Weglaufschutz für Menschen mit milder Demenz

Menschen mit milder Demenz sehnen sich trotz Ihrer Erkrankung länger im eigenen Zuhause zu wohnen und dabei gleichzeitig gewohnte Freiheiten zu behalten. Notrufuhren mit integrierter Geofece-Software erlauben es betroffenen Personen, ihren Lebensrhythmus aufrechtzuerhalten. Der Weglaufschutz sichert  Demenzerkrankte mithilfe eines unsichtbaren Schutzfeldes, welches sich individuell anpassen lässt. Beispielsweise wird eine Bewegungszone von ca. 300 Metern um den Wohnort des Uhrenträgers definiert. Beim Übertreten dieser Zone sendet die Uhr ein automatisches SOS inkl. GPS-Position an berechtigte Helfer aus.

Welche?

Herauszufinden, welche Notrufuhr die richtige für Sie oder Ihren Angehörigen ist, fällt oftmals gar nicht so leicht. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, ist es wichtig, sich über die individuellen Ansprüche des Uhrenträgers Gedanken zu machen:

Wie sieht es mit seinem Lebensstil aus? Lebt er allein? Soll die Uhr wasserdicht sein? Geht er gerne spazieren, ist er sturzgefährdet oder machen sich bereits demenzbedingte Hinlauftendenzen** bemerkbar?

Sobald Sie sich über die Bedürfnisse des zukünftigen Trägers in Klarem sind, können Sie sich umso leichter auf ein Modell festlegen.

Die JAMES Notrufuhr B6 in Aktion.
Glückliche alte Frau im Garten zeigt Daumen nach oben.

Sichere Entscheidungshilfe

Über die nachfolgenden Links erhalten Sie weitere Informationen zu JAMES oder gelangen zur Produktübersicht der JAMES Notrufuhren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung und ganz viel Sicherheit.

* Studie der Statistik Austria. Link zur Studie

** Begriffsdefinition “Hinlauftendenz”: Die Hinlauftendenz wurde früher als Weglauftendenz bezeichnet – da Betroffene einem inneren Drang folgen und weglaufen. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass die Patienten nicht einfach nur “flüchten wollen”, sondern sich mit einem Ziel auf den Weg machen.

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